Die Preise für Gas und Strom sinken, das Wechseln der Anbieter macht wieder Sinn. Und die Oberösterreicher sind auch wieder auf den Geschmack gekommen, können viel sparen. Doch im Grunde sind sie „treue Seelen“ und das Trennen fällt den allermeisten noch sehr schwer.
„Ein Durchschnittshaushalt kann sich, inklusive der Wechselrabatte, bis zu 2000 Euro pro Jahr ersparen“, rechnet Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand der E-Control, vor. Die Oberösterreicher sind beim Wechsel der Energieanbieter zwar wieder etwas umtriebiger, verlassen öfter ihre Stammgesellschaften, massive Abwanderungsbewegungen sind es aber nicht: In den ersten drei Monaten dieses Jahres suchten sich 2816 Haushalte einen neuen Gaslieferanten – das sind 2,2 Prozent aller Gasbezieher. Nur in der Steiermark waren es prozentuell etwas mehr.
Strompreisbremse bremst Wechselfreudigkeit
Auch beim Stromlieferantenwechsel sind die Oberösterreicher auf dem zweiten Platz, diesmal hinter Niederösterreich. 14.635 Kunden oder 1,4 Prozent aller Haushalte bekommen jetzt von anderen Lieferanten ihren Strom. Derzeit hält die Strompreisbremse viele Kunden ab, übers Wechseln nachzudenken, da sie finanziell nicht profitieren.
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