Im Juni des Vorjahres stach ein Jugendlicher aus Syrien (17) mehrere Male mit einem Klappmesser im Grazer Volksgarten auf seinen Kontrahenten ein. Er musste sich nun wegen versuchten Mordes vor dem Geschworenengericht verantworten.
Gefährliche Szenen spielten sich Anfang Juni des letzten Jahres im Grazer Volksgarten ab: Damals attackierte ein zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alter Syrer, der im Bezirk Liezen wohnt, einen Somalier (23) mit einem Klappmesser. Der Mann wurde mit mehreren Stichen im Oberschenkel- und Schulterbereich ins Krankenhaus eingeliefert. Der jugendliche Täter ergriff die Flucht, konnte aber nach erfolgreicher Fahndung von der Polizei im Oeverseepark gestellt und festgenommen werden.
Mordversuch angeklagt
Die Staatsanwaltschaft Leoben - im Jugendstrafrecht ist der Wohnort für ein Gerichtsverfahren ausschlaggebend und nicht der Tatort - ging davon aus, dass der 17-Jährige in Tötungsabsicht gehandelt hatte. Daher musste er sich am Mittwoch der bis zum Tatzeitpunkt unbescholtene, aber sehr wohl polizeibekannte Mann vor dem Geschworenengericht für seine Tat verantworten. Er wurde nach dem Jugendstrafgesetz zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt, Höchststrafe wären 15 Jahre gewesen. Nicht rechtskräftig!
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