03.05.2012 11:13 |

Nach Fahndung

Wegen Diebstahls gesuchter Rumäne stellte sich selbst

Ein Rumäne, der unter dem Verdacht einer Vielzahl von Einbruchsdiebstählen in Österreich steht, hat sich der Polizei in Wien gestellt. Dem 36-Jährigen wird angelastet, bei mehr als 100 Delikten Beute im Wert von 40.000 Euro gemacht und einen Schaden von 55.000 Euro angerichtet zu haben. Er wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

Der 36-Jährige, gegen den ein Aufenthaltsverbot in Österreich besteht, wird verdächtigt, seit November 2009 zahlreiche Einbruchsdiebstähle in Schulen, Kindergärten, Sportstätten und Firmen in Niederösterreich und Oberösterreich verübt zu haben, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Der Mann erbeutete vorwiegend Bargeld, Lebensmittel, Getränke, Laptops und auch einige Kameras (siehe Infobox).

Nach der Veröffentlichung seines Lichtbildes stellte sich der 36-jährige Beschuldigte am vergangenen Freitag in Wien selbst der Polizei, wie die Exekutive nun bekannt gab. Bei der Einvernahme gestand der Verdächtige 60 Einbrüche. Er sei mit der Bahn zu den Tatorten gefahren und habe illegal in Wien gewohnt.

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