Dunkler Rauch qualmte Sonntagfrüh aus einem Klagenfurter Einfamilienhaus. Schuld war ein Brand in der Küche, der erst spät entdeckt wurde.
Als die Berufsfeuerwehr Klagenfurt am Einsatzort ankam, hatten es zum Glück alle Bewohner schon aus dem Haus geschafft. „Die Erkundung vor Ort ergab, dass ein Brand in der Küche ausgebrochen war, der offenbar erst spät entdeckt wurde und sich selbst erstickt hatte“, berichtet die Berufsfeuerwehr. „Dadurch konnte er nicht auf das gesamte Gebäude übergreifen und größeren Schaden anrichten.“ Unter schwerem Atemschutz machten sich die Feuerwehrleute daran, Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen in der Küche und einem Nebenraum durchzuführen.
„Es gab schon vorher einen Versuch der 61-jährigen Hausmieterin, das Feuer selbst zu bekämpfen“, so die Feuerwehr. „Dabei erlitt sie wahrscheinlich eine Rauchgasvergiftung und musste daher zur Beobachtung ins Klinikum Klagenfurt gebracht werden.“ Auch für die Profis waren die Löscharbeiten besonders anspruchsvoll, da die Räume stark angeräumt waren.
Doch warum wurde der Brand erst so spät entdeckt? „Es war kein Heimrauchmelder installiert. Dieser hätte den Brand schon in der Entstehungsphase erkennen und größeren Schaden verhindern können“, betont die Berufsfeuerwehr Klagenfurt. „Durch solche Situationen wird die Bedeutung als lebensrettende Maßnahme deutlich unterstrichen.“ Da die Brandursache noch nicht bekannt ist, werden laut Polizei am Montag weitere Ermittlungen durchgeführt.
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