Alle Jahre wieder begeistert Karikaturist Wilfried Steurer mit einem neuen Kalender. Im „Krone“-Gespräch erzählt der gebürtige Ferndorfer von seiner Lust am Überzeichnen.
Wer Karikaturen liebt, kommt an Wilfried Steurer nicht vorbei! 1980 startete der sympathische Kärntner seine Karriere mit Alt-SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky auf dem Titelblatt des Nachrichtenmagazins „Profil“. 43 Jahre später ist das Profil des gelernten Werbegrafikers und leidenschaftlichen Karikaturisten von Erfolg gezeichnet, was 43 Kalender mit Promis eindrucksvoll bestätigen.
Niemals unter die Gürtellinie
„Einmal wollte ich aussetzen, da ich nur zehn Farbzeichnungen hatte. Unmöglich! Die zwei fehlenden Karikaturen musste ich sofort machen, weil viele Kunden meine Kalender sammeln und eben jedes Jahr darauf warten.“ Dass der 68-Jährige mit einem liebevollen Blick auf (die meisten) seiner verzeichneten „Models“ schaut und bei seinen Überzeichnungen (nach Fotos und auf Hintergrundrecherchen gestützt) niemals unter die Gürtellinie geht, ist offensichtlich! Denn bei aller darstellerischen Übertreibung, die Karikaturen anhaftet, um Charakterzüge und Eigenheiten eines Menschen zum Vorschein zu bringen, ist es Steurer wichtig, seinem Credo treu zu bleiben, dass da lautet: „Ich bin Menschenzeichner und liebe Menschen. Daher kann ich sie karikieren.“
Dass er auch ganz anders kann, hat er während der Pandemie bewiesen: „Mich begeistert der Tanz und ich wollte mich immer schon im Großformat austoben. Also bin ich in mein Kelleratelier gegangen und habe gemalt.“ Das Ergebnis sind raumfüllende Werke, die so viel Energie und Dynamik atmen, dass man mittanzen möchte. Apropos mitreißend: Den Karikaturen-Kalender für 2024 gibts unter: www.steurer.net
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