„Wir stammen beide von einer Schmiede ab, der Funke ist sofort übergesprungen“, sagt Galeristin Christine Stieger über sich und die Künstlerin Maria Moser. Und so kommt es, dass die Malerin aus Frankenburg am Hausruck schon zum neunten Mal in der „Galerie in der Schmiede“ in Pasching ausstellt. Für Moser-Fans: Alle Gemälde sind neu.
Die Farbe Rot in mehreren Nuancen ist typisch für das Werk von Maria Moser, es gibt aber auch blaue Serien. Moser geht es um die Darstellung elementarer Vorgänge rund um Glut, Eisen, Hitze, aber auch Kälte, Erde und Kosmos.
Feuer und Eis
Ihre Malereien wirken nicht zufällig wie gewaltige Naturphänomene. Moser sagt: „Mein Interesse an vulkanischen Gebieten kommt gleichermaßen durch wie die Faszination von Eislandschaften. In meinen Reisen suchte ich solche Gegenden auf. Ob Spitzbergen oder Patogonien - es zieht mich dorthin, wo der Mensch zurück auf sich selbst geworfen wird.“
Die Kraft der Farben
In Pasching sind nur neue Werke aus dem Jahr 2023 zu sehen, der Schwerpunkt liegt auf Ölgemälden, die Moser mit „Das Eisen spricht“, „Belebte Materie“ oder „Kosmische Energie“ betitelt. Ausgedehnte Farbräume und mehr Licht sind zu entdecken. Die Solopräsentation läuft bis 12. Jänner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.