Galerie in Pasching

Zwei Töchter von Schmieden und die Glut der Bilder

Oberösterreich
25.11.2023 17:00

„Wir stammen beide von einer Schmiede ab, der Funke ist sofort übergesprungen“, sagt Galeristin Christine Stieger über sich und die Künstlerin Maria Moser. Und so kommt es, dass die Malerin aus Frankenburg am Hausruck schon zum neunten Mal  in der „Galerie in der Schmiede“ in Pasching  ausstellt. Für Moser-Fans: Alle Gemälde sind neu.

Die Farbe Rot in mehreren Nuancen ist typisch für das Werk von Maria Moser, es gibt aber auch blaue Serien. Moser geht es um die Darstellung elementarer Vorgänge rund um Glut, Eisen, Hitze, aber auch Kälte, Erde und Kosmos.

Feuer und Eis
Ihre Malereien wirken nicht zufällig wie gewaltige Naturphänomene. Moser sagt: „Mein Interesse an vulkanischen Gebieten kommt gleichermaßen durch wie die Faszination von Eislandschaften. In meinen Reisen suchte ich solche Gegenden auf. Ob Spitzbergen oder Patogonien - es zieht mich dorthin, wo der Mensch zurück auf sich selbst geworfen wird.“

Die Kraft der Farben
In Pasching sind nur neue Werke aus dem Jahr 2023 zu sehen, der Schwerpunkt liegt auf Ölgemälden, die Moser mit „Das Eisen spricht“, „Belebte Materie“ oder „Kosmische Energie“ betitelt. Ausgedehnte Farbräume und mehr Licht sind zu entdecken. Die Solopräsentation läuft bis 12. Jänner.

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