Der EC Red Bull Salzburg steht bei der Neuaustragung in Wien in der Pflicht: Wiedergutmachung ist angesagt! Lewington fällt aus, aber auch fitte Spieler müssen zuschauen.
Für den Meister waren es am 1. Oktober nur leere Kilometer in der Eishockeyliga. Das Spiel in Wien, bei dem es das erste Wiedersehen mit Ex-Eisbulle Heinrich gab, musste vor Drittel zwei abgebrochen werden. Ein Kühlschlauch war leck, im Eis klaffte ein Loch. Die Bulls hatten 2:0 geführt. „Ich erwarte von uns diesmal ein anderes Gesicht“, sagt Capitals-Stürmer Rok Ticar.
Was noch viel mehr für Salzburgs Cracks Pflicht-Motto ist. Denn nach dem 1:8-Debakel am Sonntag in Klagenfurt ist heute große Wiedergutmachung angesagt.
Raffl: „Wir wissen, was zu tun ist“
„So viel gibt es da nicht zu reden. Die Antwort muss aber auf dem Eis kommen. Das Team ist stolz genug“, erklärt Klub-Manager Helmut Schögl. „Wir wissen, was zu tun ist“, betont Tom Raffl. Für den Kapitän gibt es immer wieder Spiele, die einer Mannschaft einen Denkzettel verpassen. „Daraus muss man lernen.“
Pikant: Bei der heutigen Neuaustragung dürfen nur die Cracks eingesetzt werden, die auch bei der abgebrochenen Partie am Spielbericht standen. So schauen bei Salzburg (Lewington verletzt) die fitten Murphy und Harnisch zu. Bei den Caps passen unter anderem Twarynski sowie die erst später verpflichteten Zündel, Wardley und Ohre.
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