Am Montag wurde die siebte Verhandlungsrunde der Metaller abgebrochen. Schnurstracks folgte am Tag darauf der nächste Streik: 24 Stunden wurde in der Voest die Arbeit niedergelegt, um für faire Löhne zu kämpfen und „rotzfreche“ Angebote seitens der Arbeitgeber zu strafen. Eine Einigung scheint weit entfernt.
„Wir bleiben stur!“, rief ein Voestler mit geballter Faust, der im großen Kreisverkehr vor dem Firmengelände extra stehen blieb und die Seitenscheibe runterließ, als er die „Krone“ beim Gespräch mit Albert Maringer, dem Linzer Bezirksvorsitzenden der Pro-Ge-Gewerkschaft, beobachtete. Die Solidarität der Arbeiter und Angestellten ist auch vor der achten Verhandlungsrunde ungebrochen, das ist beim Lokalaugenschein deutlich spürbar.
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