Netflix hat sich ordentlich Zeit gelassen, einen Nachfolger für seine - unerwarteterweise - erfolgreichste Serie aller Zeiten zu finden. Statt einer zweiten Staffel startet nun eine „reale“ Version der fiktiven Serie. Mit einer Einschränkung.
Fans der weltweit unglaublich erfolgreichen Serie „Squid Game“ aus Südkorea werden sich wahrscheinlich schon denken können, welche Einschränkung hier gemeint ist. Denn im Original kämpfen die Kandidaten nicht nur um viel Geld, sondern auch um ihr Leben.
Die scheinbaren Kinderspiele enden für die Verlierer stets tödlich, sodass die Anzahl der Spieler stetig verringert, das Preisgeld aber erhöht wird. Dabei steigt die Spannung im Lauf der Spiele durch Intrigen und Seilschaften zwischen den ungleichen Kandidaten für die Zuschauer immer weiter an. Einige der Hauptdarsteller wie Lee Jung-jae und Jung Ho-yeon wurden durch ihre Rollen in der Serie rasch international zu Stars. Eine zweite Staffel wird Netflix wohl erst 2025 veröffentlichen - der Streamingdienst hatte mit dem weltweiten Hype um die Produktion nicht gerechnet.
Doch nun startet ein Reality-Show-Ableger. Und, erraten, bei „Squid Game: The Challenge“ geht es natürlich nicht um Leben und Tod. 456 echte Kandidaten spielen aber immerhin um einen Batzen Geld: 4,56 Millionen US-Dollar winken als Preisgeld. Neben den bekannten Spielen wie dem Ausstechen von Formen aus Keksen wird es auch einige Überraschungen und Änderungen geben, sodass sich die Spieler nicht zu sehr auf ihr Wissen aus der Serie stützen können.
Eine große Herausforderung für die Showmacher war es, die bekannten Sets in den Londoner Wharf Studios so nachzubauen, dass sie auch wirklich benutzt und nicht nur für Dreharbeiten verwendet werden konnten. Das inkludiert eine vier Meter hohe Figur für das Spiel „Rotes Licht, grünes Licht“, an der drei Monate lang gebaut wurde, oder die Unterkünfte, die in der Reality-Version barrierefrei und sicher sein mussten. 16 Tage wurde gedreht - der erste von drei Teilen der Staffel startet kommenden Mittwoch auf Netflix.
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