Die Schäden an der Decke im Paracelsusbad sind „gravierender als gedacht“. Sogar eine Gesamtsanierung steht im Raum. Sicher ist: Das Bad wird heuer nicht mehr öffnen.
Pannen statt Spaß und Sport im Wasser: Das Paracelsusbad in der Stadt Salzburg wird bis Ende des Jahres seine Türen nicht für Besucher öffnen. Das ist zumindest die Einschätzung der zuständigen Stadträtin Anna Schiester (Grüne). „Es ist realistisch nicht möglich“, sagt sie auf „Krone“-Nachfrage.
„Es könnte sogar eine Gesamtsanierung der Deckenkonstruktion notwendig sein“, vermutet Schiester. Welche Maßnahmen genau gesetzt werden, soll ein Gutachten klären, das Ende des Monats erwartet wird. Gibt es eine Zwischenlösung oder muss das ganze Hallenbad geschlossen bleiben und saniert werden? Das Gutachten soll auch klären, wer für die Sperre des Paracelsusbads verantwortlich ist.
Der Auslöser war ein herunterhängendes Deckenteil über dem Familienbecken. Am 26. Juli musste das Bad komplett zusperren. Mehr als drei Monate nach dem Vorfall ist klar: Die Schäden an der Decke sind laut der Stadträtin „gravierender als gedacht“. Das zeigte eine Begehung letzte Woche. Die Lamellen an der Decke sind verrostet. „Es muss geklärt werden, woher der Rost kommt und wie die Lamellen sicher aufgehängt werden können“, erklärt Schiester.
60 Millionen Euro wurden in das Hallenbad gesteckt, das erst im Oktober 2019 aufsperrte. Badegäste müssen also weiter warten und auf das AYA-Bad in der Alpenstraße ausweichen.
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