Weil er viel zu schnell unterwegs war, wurde die Polizei auf der A1 bei Innerschwand auf einen aserbaidschanischen Lenker (30) aufmerksam und nahm die Verfolgung auf. Nach einem Unfall flüchtete der Verdächtige noch zu Fuß weiter, konnte kurz darauf aber geschnappt werden. Im Auto hatte er sechs Türken geschleppt.
Bei Geschwindigkeitsmessungen waren Polizisten am Samstag um 14.25 Uhr bei Innerschwand auf den polnischen Pkw aufmerksam geworden, dessen Lenker auf der A1 Richtung Salzburg raste. Ein Versuch, den Mann am Lkw-Parkplatz in Oberwang anzuhalten scheiterte. Er flüchtete mit stark überhöhtem Tempo.
Im Baustellenbereich Wangauer Ache benutzte der Lenker den rechten der beiden getrennten Fahrstreifen und wurde dabei von einem langsam fahrenden Auto aufgehalten. Die Polizeistreife konnte dadurch auch wieder auf das Fluchtfahrzeug aufschließen und dem Mann erneut signalisieren, dass er seine Fahrt sofort stoppen sollte.
Gegen Baustellenabsicherung geprallt
Bei der erstbesten Gelegenheit wechselte der Lenker nach rechts in den abgesperrten Bereich dieser Baustelle und raste auf dem zum Teil asphaltierten und geschotterten Baustellenbereich dahin. Dadurch geriet der Wagen ins Schleudern, prallte gegen eine Baustellenabsicherung, wurde nach rechts geschleudert und blieb dann beschädigt liegen. Der Fahrer sprang aber sofort aus dem Wrack und flüchtete über die steile Böschung.
Geschleppte hatten Schmerzen
Warum er nichts mit der Polizei zu tun haben wollte, wurde schnell klar: in seinem Fahrzeug saßen sechs illegal eingereiste Türken - unter ihnen waren auch zwei Kleinkinder - die über Schmerzen klagten. Sie wurden ins Klinikum Vöcklabruck gebracht.
Der geflüchtete Lenker, ein 30-Jähriger aus Aserbaidschan, konnte schließlich auf der Oberwanger Landesstraße festgenommen werden. Er wurde ins Polizeianhaltezentrum Wels gebracht.













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