Gleich doppelten Grund zur Freude hatten nun die Amstettner Franziskanerinnen: Die Ordensschwestern konnten nämlich gleich zwei spezielle Jubiläen begehen.
Ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten sorgte 2012 ein Brandstifter in Amstetten für Entsetzen. Er steckte Teile der Klosterkirche in Flammen, die schwer beschädigt wurde. Doch die Tat ließ die Bevölkerung und den Orden der Franziskanerinnen eng zusammenwachsen. „Viele Menschen hatten daran Anteil genommen und ihre Wertschätzung gegenüber den Ordensfrauen gezeigt“, erinnert sich Schwester Franziska Bruckner.
Im Oktober 2013 konnte das Gotteshaus nach einer arbeitsintensiven Renovierung wiedereröffnet werden. Zehn Jahre später wurde dieser großartige Akt des Zusammenhalts beim traditionellen Kirchweihfest – die Klosterkirche wurde am 14. Oktober 1899 geweiht – gefeiert.
300 Jahre seit der Gründung
Doch das war nicht das einzige Jubiläum. Denn es ist auch 300 Jahre her, dass die Gemeinschaft der Halleiner Franziskanerinnen von Theresia Zechner gegründet wurde, um Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen eine Ausbildung zu ermöglichen. Ihr Wirken ist auch heute noch im großen Engagement des Ordens für das Schulwesen im Raum Amstetten spürbar.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.