Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter war am 10. Februar in die Raika-Filiale in St. Kathrein am Hauenstein im Bezirk Weiz gekommen und hatte mit einer um den Hals gehängten Bombenattrappe Geld gefordert (siehe Infobox). Der Mann war mit einer hellen Langhaarperücke, einem Vollbart und einer Brille verkleidet.
Mit der Beute flüchtete der Räuber in einem roten Kleinwagen, den Zeugen der Polizei beschreiben konnten - auch das Kennzeichen wurde notiert. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.
Wollte Polizei auf falsche Fährte locken
Die Ermittlungen der Beamten führten zu dem einschlägig vorbestraften Oststeirer. Er gestand bei den Einvernahmen, Anfang des Jahres den Entschluss zu einem Überfall gefasst und dazu die ungarischen Kennzeichen gestohlen zu haben. Damit wollte er die Polizei auf eine falsche Spur locken.
Nach der Tat habe er den Wagen, den der 45-Jährige im Bezirk Graz-Umgebung bei einem Gebrauchtwagenhändler erstanden hatte, unter einer Schnellstraßenbrücke im Bezirk Mürzzuschlag in Brand gesetzt. Der Verdächtige wurde wegen schweren Raubes in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.