„Die Zustände auf der B 148 haben sich nicht verbessert. Hohes Verkehrsaufkommen, verwaiste Kontrollplätze, zahlreiche Unfälle, Müll und Notdurft in den Vorgärten" - deshalb demonstrierte die Bürgerinitiative „Lebensraum B 148“ Freitagnachmittag mitten auf der Fahrbahn für mehr Sicherheit.
Am Montag rief die Bürgerinitiative „Lebensraum B 148“ zu einer angemeldeten Demonstration nach Elling. Bereits zum dritten Mal versammelten sich die betroffenen Anrainer und wollen damit ein Zeichen setzen. „Es ist der Hilferuf aus einer Region, die die Blechlawine einfach nicht in den Griff bekommt. Es kommt auch immer wieder zu tödlichen Unfällen, das ist unverantwortlich“, ärgert sich Organisator Manfred Rosner.
Gefährliche Strecke
Zuletzt kam es im Mai diesen Jahres zu einem folgenschweren Unfall auf dieser Strecke. Wie berichtet, wurden damals sechs Personen teils schwer verletzt. Ein 49-jähriger Ungar verstarb noch an der Unfallstelle. „Wir treten für eine bessere Lebensqualität für die Anrainer, mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sowie weniger Stau und Entlastung der Ausweichrouten ein“, erklären die Teilnehmer ihr Anliegen. Um die 100 Personen trafen sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße. In einem abgesperrten Bereich der B 148 wurden Bierbänke aufgestellt und über mögliche Maßnahmen diskutiert.
„Von den großen drei Parteien ist keiner gekommen. Wir waren vergangenes Jahr im November zu einem Gespräch beim Landesrat Steinkellner, doch da kommt nichts raus“, so Rosner. Ein Fahrstreifen war für Notfälle freigehalten worden. Nach zwei Stunden war die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.
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