MMA-Kämpfer in Haft
Ex-Wagner-Söldner in Russland verprügelt: Tot
In der Oblast (Bezirk) Tscheljabinsk in Russland hat die Polizei einen MMA-Kämpfer (MMA ist die Abkürzung für Mixed Martial Arts, also „Gemischte Kampfkünste“, Anm.) verhaftet. Er soll in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein, an deren Folgen ein vor Kurzem aus dem Ukraine-Krieg heimgekehrter Wagner-Söldner verstorben sei.
Die Tochter des Verstorbenen erzählte im sozialen Netzwerk VKontakte, dass ihr Vater in der Vergangenheit Mitarbeiter der Kriminalpolizei des Innenministeriums gewesen und in seinem Leben mit vielen Orden geehrt worden sei.
Die russische Nachrichtenagentur URA.RU schreibt unter Berufung auf den Pressedienst des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation der Region Tscheljabinsk, dass der verstorbene Wagner-Söldner Maxim Niktitin geheißen habe. Er sei Ende August aus der Ukraine zurückgekommen und soll sich Mitte September mit ehemaligen Klassenkollegen in einer Bar getroffen haben.
Tödlicher Kehlkopfbruch
Laut der Witwe des Mannes habe Niktin beobachtet, wie ein Mann eine junge Frau an den Haaren zog. Der Ex-Wagner-Söldner sei der Dame zu Hilfe geeilt. Bei der darauf folgenden Schlägerei bekam er demnach einen Faustschlag in die Kehle. Nikitin habe einen Kehlkopfbruch davongetragen und sei im Krankenhaus verstorben.
Die Polizei ermittelt laut den Informationen auf Hochtouren und soll nun in diesem Zusammenhang den 19-jährigen MMA-Kämpfer Rustam Bajschuwenow verhaftet haben.







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