Mit gezielten Streifen und verstärkten Kontrollen sagen Kärntens Ermittler den „filmreifen“ Einbrecher-Banden jetzt den Kampf an.
Mittlerweile vergeht in Kärnten kein Tag, an dem nicht über Einbrüche in Häuser, Wohnungen, Keller oder Fahrzeuge berichtet wird. Besondere Schlagzeilen machte eine Reihe an Coups im Bezirk Spittal. Dort „besuchten“ die Täter, wie berichtet, sogar schlafende Opfer. „Grundsätzlich muss man sagen, dass wir durch die Pandemie etwas verwöhnt waren“, erklärt Chefermittler Peter Biedermann vom Landeskriminalamt.
Täter lernen von Crimesendungen, wie sie es uns so schwer wie möglich machen können. Im Gegenzug funktioniert es in der Realität aber leider nicht, dass man innerhalb von 45 Minuten einen Mörder, oder in dem Fall einen Einbrecher schnappt.
Chef-Einbruchsermittler Peter Biedermann vom Landeskriminalamt Kärnten
Unübliche Tatorte
„Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in jüngster Zeit vermehrt zu Einbrüchen kommt. Statistisch sind wir aber auf Vor-Corona-Niveau. Auch wenn die Zahlen in Sachen Hauseinbeinbruch heuer dennoch relativ gering sind - weswegen auch die Serie in Oberkärnten hervorsticht.“ Die abgelegenen Tatorte, relativ weit abseits von Autobahnzubringern, haben die Kriminalisten ebenfalls etwas überrascht.
Täter lernen aus Fehlern
Zudem seien Film und Fernsehen hinsichtlich der Ermittlungen keine Hilfe: „Auch Verbrecher schauen TV und lernen ,Dank‘ der ganzen Crimesendungen, wie man Spuren vermeidet. Und sind es Wiederholungstäter, die schon einmal erwischt worden waren, machen sie dieselben Fehler sicher nicht mehr.“ Und so versucht man nun mit verstärkten, gezielten Streifen und Kontrollen, Banden das Handwerk zu legen.









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