Jauk, der erst im Vorjahr sein Amt als Finanzvorstand bei Sturm aufgegeben hatte, zeigte sich von seiner Kür "sehr bewegt", bezeichnete sich als "Teamplayer" und versprach finanziell rosige Zeiten. "Mein Ziel ist es, den Verein auf eine noch breitere wirtschaftliche Basis zu stellen", erklärte der 46-Jährige, der in seiner Jugend für die U18-Auswahl der "Blackies" gespielt und von 2007 bis 2010 als Finanzvorstand des Vereins agiert hatte.
Jauk tritt die Nachfolge von Gerald Stockenhuber an, der in der Vorwoche überraschend seinen Rückzug angekündigt hatte.
Sponsor bleibt im Klubnamen
Der zweite wichtige Tagesordnungspunkt brachte das Ergebnis, dass Hauptsponsor Puntigamer weiterhin im Klub-Namen und -Logo verbleibt. Zwar hatten sich rund 60 Prozent der Stimmberechtigten dagegen ausgesprochen, für eine Annahme das Antrags war jedoch eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die um 15 Stimmen verfehlt wurde. "Aber diese 60 Prozent sind ein klares Zeichen. Ich sehe das als Arbeitsauftrag für uns als Vorstand", sagte Jauk.
Weiters wurde bekannt gegeben, dass der sportliche Profibetrieb in eine Kapitalgesellschaft ausgelagert und von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird, dem unter anderem der Ex-Sturm-Chef und nunmehrige Bundesliga-Präsident Hans Rinner angehört.
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