Team außer Form

Ferguson beruhigt: “Keine Panik” auf ManUs “Titanic”

Fußball
05.01.2012 14:25
Manchester United befindet sich in einem Tief. Das 0:3-Debakel am Mittwoch in Newcastle bedeutete die zweite Niederlage in Serie in der englischen Premier League. Außerdem sorgte Superstar Wayne Rooney mit einer Zechtour für Aufregung. "Wir dürfen nicht in Panik verfallen. Wir haben genügend Erfahrung, um mit dieser Situation umzugehen", meinte United-Trainer Alex Ferguson.

Sein Team weist trotz der Umfaller gegen Blackburn (2:3) und Newcastle lediglich drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Manchester City auf. Am Sonntag kommt es nun zum Duell der Lokalrivalen, im FA-Cup trifft Titelverteidiger City im Etihad-Stadion bereits in Runde drei auf United. Dabei geht es für die "Roten" nicht nur um Wiedergutmachung für die jüngsten Darbietungen, sondern auch um Revanche für eine historische Blamage.

Denn vor knapp drei Monaten wurde United im heimischen Old-Trafford-Stadion von City mit 1:6 auseinandergenommen. Aber auch City hatte in den intensiven vergangenen Tagen durchaus Probleme, so musste man sich etwa sensationell in Sunderland 0:1 geschlagen geben. Allerdings fuhr die Startruppe von Trainer Roberto Mancini dann am Dienstag einen überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Liverpool ein.

Yaya Toure bestreitet für City sein letztes Match vor seinem Abflug zum Afrika-Cup, bei dem Afrikas "Fußballer des Jahres" für die Elfenbeinküste im Einsatz sein wird. Mancini bezeichnete den Mittelfeld-Akteur als "unersetzbar". In den weiteren Partien der dritten Runde kommt es nur zu einem weiteren Premier-League-internen Duell, nämlich zwischen Newcastle und Blackburn.

Kurioses Tor von Everton-Goalie
Arsenal empfängt am Montag Leeds United, Chelsea hat Portsmouth am Sonntag zu Gast. Die Halb-Profis von Tamworth haben - begleitet von 4.000 Fans - die Ehre, am Samstag auswärts gegen Everton antreten zu dürfen. Apropos Everton: Der Klub aus Liverpool sorgte am Mittwoch für ein besonders kurioses Tor. 

Ein weiter Pass von Goalie Tim Howard landete mit Unterstützung des starken Windes im Gehäuse seines Gegenübers Adam Bogdan von den Bolton Wanderers. Bolton gewann trotz des 0:1-Rückstands noch 2:1 und kletterte vom letzten auf den 18. Platz. Seit Einführung der Premier League in der Saison 1992/93 war es erst der vierte von einem Tormann erzielte Treffer.

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