Der Gründer der Kunstmesse Vienna Contemporary Renger van den Heuvel ist für die neue Kunstmesse „Stage Bregenz“ verantwortlich, die im Februar 2024 über die Bühne gehen wird. Das Event soll über die Landesgrenzen strahlen.
„Krone“: Vorarlberg bekommt eine neue Kunstmesse, die „Stage Bregenz“. Was wird da geboten werden?
Renger van den Heuvel: Die Idee ist, die Messe als jährlich wiederkehrenden Fixpunkt für die ganze Region zu implementieren. Zur Region zähle ich aber nicht nur Vorarlberg, sondern auch die Ost-Schweiz, Süd-Deutschland, Liechtenstein und Nord-Italien. Ich denke, dass qualitativ hochwertige und regionale Kunstmessen die Zukunft sind. Der globale Kunstzirkus wird in dieser Form nicht mehr weitergehen können, das muss kleiner werden. Bregenz hat in der Kunstwelt bereits einen guten Ruf - und mit dem Festspielhaus haben wir eine tolle Location. Zudem wollen wir Neues zeigen, sodass die „Stage Bregenz“ sozusagen eine produzierende Messe wird, auf der man regionale Künstler und Künstlerinnen sehen kann. Damit wird das Format auch nachhaltig und unabhängig von Investoren, von Sammlern oder Galerien aus Amerika oder China.
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