Die Bayern stehen nach einem ungefährdeten 3:1-Heimsieg gegen das punktlose Schlusslicht Villarreal als Gruppensieger fest. ÖFB-Teamspieler David Alaba (Bild rechts) erhielt von Bayern-Coach Jupp Heynckes erstmals in der Königsklasse von Beginn an das Vertrauen, spielte im zentralen Mittelfeld durch.
Franck Ribery (Bild links) nützte zwei Abwehrfehler samt Vorarbeiten von Toni Kroos (3., 69.). Den dritten Bayern-Treffer erzielte Mario Gomez aus abseitsverdächtiger Position nach Stangenschuss von Anatoli Timoschtschuk (24.). Der Anschlusstreffer gelang De Guzman aus einem Konter per Volley (50.).
Englands Tabellenführer Manchester City ist im Gruppenfinale in zwei Wochen auf Schützenhilfe der Spanier angewiesen. Ein Punkt fehlt den Citizens, die in der Liga elf von zwölf Spielen gewonnen haben, auf den Tabellenzweiten Napoli. Zum Matchwinner für die Italiener avancierte der Uruguayer Edinson Cavani mit einem Doppelpack (17., 49.). 60.000 im Stadio San Paolo lagen ihm zu Füßen. Mario Balotelli war in einer spektakulären Partie mit Chancen auf beiden Seiten per Abstauber der Ausgleich gelungen (33.).
Manchester United nur mit Remis
Stadtrivale United verabsäumte ebenfalls den vorzeitigen Sprung in die K.-o.-Phase. Der englische Meister benötigt zum Abschluss in Basel einen Punkt. Ohne den an der Hüfte verletzten Stürmerstar Wayne Rooney kam das Team von Alex Ferguson auch im zweiten Duell mit Benfica nicht über ein Remis hinaus. Damit sind die Portugiesen nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsplätze zu verdrängen.
Ein Eigentor von Englands Verteidiger-Hoffnung Phil Jones läutete die Probleme für United ein (3.). Nach dem Ausgleich durch Dimitar Berbatow mit einem Kopfball aus knapper Abseitsposition (30.) brachte Darren Fletcher die Hausherren im Nachsetzen verdient in Führung (59.). Die kalte Dusche folgte aber im Gegenstoß, als Aimar nach einem scharfen Querpass von Bruno Cesar, den United-Abwehrchef Rio Ferdinand nicht mehr wegbrachte, egalisierte (61.).
Der FC Basel hat damit in zwei Wochen die Chance auf die Sensation. Mit einem Heimsieg gegen United könnte das Team von ÖFB-Abwehrspieler Aleksandar Dragovic die Engländer aus dem Bewerb werfen. Die Gelegenheit dazu erarbeiteten sich die Schweizer mit einem 3:2-Sieg in Bukarest gegen Außenseiter Otelul Galati. Dragovic spielte in einer von vielen Fehlern geprägten Partie in der Innenverteidigung durch.
Real Madrid mit 6:2-Schützenfest
Real Madrid gab sich gegen Dinamo Zagreb nicht einmal den Ansatz einer Blöße. Der Rekordchampion landete gegen das phasenweise völlig überforderte und bis dahin torlose Schlusslicht den zwölften Pflichtspielsieg in Folge. Dabei hatte Trainer Jose Mourinho zahlreichen Stammspielern, darunter Superstar Cristiano Ronaldo, eine Pause gegönnt. Bereits nach neun Minuten führten die Madrilenen 3:0 - die schnellste Drei-Tore-Führung der CL-Geschichte.
Die Real-Treffer erzielten Karim Benzema (2., 66.), Reservist Jose Callejon (6., 49.), Gonzalo Higuain (9.) und Mesut Özil (20.). Spaniens Tabellenführer hält damit auch nach fünf Partien beim Punktemaximum, kassierte im Finish durch Beqiraj (81.) und Tomecak (90.) aber noch seine ersten beiden Gegentreffer. Sehr gute Chancen auf das zweite Achtelfinal-Ticket in Gruppe D hat Ajax Amsterdam nach einem torlosen Remis in Lyon.
Inter nach glücklichem 1:1 Gruppensieger
Inter steht nach einem glücklichen 1:1 bei Trabzonspor als Gruppensieger fest. Den Aufstieg hatte der Champions-League-Sieger von 2010 schon vor Spielbeginn in der Tasche, weil Lille seine Chance in Moskau wahrte. Der französische Meister setzte sich bei ZSKA mit 2:0 durch und hat den zweiten Aufstiegsrang mit einem Heimsieg zum Abschluss gegen Trabzon selbst in der Hand.








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