Neue Umfrage zeigt:

41 Prozent merken schlechteren Lebensstandard

Politik
06.06.2023 16:05

Vier von zehn Österreichern merken eine Verschlechterung ihres Lebensstandards. Ungefähr ein weiteres Drittel geht von einer solchen Entwicklung im nächsten Jahr aus. Das sind Ergebnisse der aktuellen Eurobarometer-Umfrage, die am Dienstag in Brüssel präsentiert wurde.

EU-weit nimmt jede zweite Person eine Verschlechterung ihres Lebensstandards wahr. Insgesamt wurden 26.376 EU-Bürgerinnen und -Bürger befragt. Die größten Unterschiede zwischen Österreich und den anderen EU-Ländern sind eine geringere Unterstützung für die Ukraine-Politik der EU sowie höhere Erwartungen an das EU-Parlament bei Migration und Klimakrise. So sind EU-weit 76 Prozent der Befragten mit der Unterstützung für die Ukraine zumindest einigermaßen zufrieden, in Österreich sind es nur 61 Prozent (bei 1011 geführten Interviews dazu). Am stärksten ist die Zustimmung in den Niederlanden, in Schweden, Finnland und Irland, am geringsten in der Slowakei und in Griechenland.

Bezüglich Migrations- und Asylfragen wünscht sich jede vierte befragte Person in Österreich ein stärkeres Engagement der EU, EU-weit sind es um zehn Prozentpunkte weniger. Beim Klimawandel wünschen sich in Österreich 39 Prozent mehr Bekämpfung von der EU (insgesamt 31 Prozent), in der Agrarpolitik will jede fünfte Person mehr Engagement (vs. 13 Prozent EU-weit). Vergleichsweise seltener als EU-Angelegenheit wird in Österreich die öffentliche Gesundheit gesehen.

Wahlen in einem Jahr
„Die Zahlen sind insgesamt ziemlich gut“, sagte Parlamentssprecher Jaume Duch Guillot. Die Mehrheit der Bevölkerung sei optimistisch in Bezug auf die Zukunft der EU. Die Ergebnisse wurden exakt ein Jahr vor den nächsten Wahlen zum EU-Parlament (6. bis 9. Juni 2024) präsentiert. In Österreich gaben sechs von zehn Befragten an, sich für diese zu interessieren. Etwas mehr (68 Prozent) würden wahrscheinlich wählen gehen, wenn die Europawahl nächste Woche stattfinden würde. Die tatsächliche Wahlbeteiligung lag hierzulande 2018 bei 59,8 Prozent.

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