Nicht weniger als 389 Sportler und Sportlerinnen scheinen in den Ski-Austria-Kadern für die Saison 2023/24 auf. Insgesamt 80 von ihnen schafften den Sprung in die Nationalteams ihrer jeweiligen Sportarten, quasi in die „Elitekader“. Acht von ihnen kommen aus Vorarlberg - um zwei weniger, als noch in der vorigen Saison.
Während Nina Ortlieb ihren Nationalteam-Status bei den Alpinen mit einem Weltcupsieg und WM-Silber eindrucksvoll bestätigte und die rekonvaleszenten Christine Scheyer bzw. Christian Hirschbühl diesen behielten, wurden Ex-Weltmeisterin Katharina Liensberger sowie Doppel-Olympiasieger Johannes Strolz mangels Ergebnissen in den A-Kader abgestuft.
Zugg und Lüftner im A-Kader
Olympia-Held Alessandro „Izzi“ Hämmerle scheint - trotz einer schwierigen Saison - dagegen auch in der neuen Saison im Nationalteam der Snowboardcrosser auf. Anders als Polizeisportler Julian Lüftner, für den es zurück in den A-Kader ging. Im Lager der Skibergsteiger schaffte es der Gaschurner Heeressportler Daniel Ganahl erneut in den rot-weiß-roten Elitekader - sein St. Gallenkircher Teamkollege Daniel Zugg, der in der vergangenen Saison bei mehreren Rennen krankheitsbedingt gehandicapt war bzw. ganz aussetzen musste, wurde hingegen in den A-Kader abgestuft. Gesamtweltcupsiegerin Eva Pinkelnig ist nach wie vor der einzige Ländle-Beitrag zum Nationalteam der SkispringerInnen.
Quereinsteiger im Höhenflug
Die großen Gewinner aus Vorarlberger Sicht kommen aus dem Skicross-Lager. Mit Sonja Gigler und Mathias Graf - beide erst im Sommer 2021 von den Alpinen gekommen - schafften es gleich zwei VSV-Asse ins Nationalteam. Gigler, die nach ihrem Kreuzbandriss bei der WM derzeit einen Reha-Block im Gasteinertal absolviert, gehörte im abgelaufenen Winter sogar noch dem B-Kader an.
Insgesamt schafften es 40 Sportlerinnen und Sportler aus dem Ländle in die Ski-Austria-Kader für die neue Saison - um zwei weniger als bisher.
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