Dass sich auch Leverkusen berechtigte Hoffnungen auf die K.-o.-Phase machen darf, war nach der ersten Hälfte nicht zu erahnen. Die Deutschen waren vorerst das klar unterlegene Team und hatten Glück, durch das Tor von Jonas (24.) nach einem schweren Abwehrfehler nur mit einem 0:1 in die Pause zu gehen. Valencia dominierte über weite Strecken und vergab einige Gelegenheiten, die Führung auszubauen.
Bayer kam dann jedoch wie verwandelt aus der Kabine und fuhr dank sehenswerter Treffer von Schürrle (52.) und Sam (56.) noch einen Sieg ein. Dadurch liegt die Mannschaft von Robin Dutt zwar weiter einen Zähler hinter Chelsea (5:0 gegen Genk durch Meireles/8., Torres/11., 27., Ivanovic/42. und Kalou/72.), aber immerhin schon vier Punkte vor Valencia.
Dortmund-Pleite in Griechenland
Im Gegensatz dazu steht Dortmund vor dem Aus. Zwar hatte der deutsche Meister auswärts gegen Olympiakos Piräus mehr vom Spiel, brachte sich aber durch Nachlässigkeiten in der Abwehr bei den Toren von Holebas (8.), Djebbour (40.) und Modesto (78.) selbst um die Früchte seiner Arbeit.
Der Ehrentreffer durch Lewandowski (26.) änderte nichts daran, dass die Dortmunder am 1. November daheim gegen Olympiakos zum Siegen verurteilt sind. Als derzeit Letzter hält der BVB bei nur einem Punkt, die Griechen (3) verbesserten sich an die dritte Stelle. Die Tabellenführung übernahm Arsenal (7) dank eines 1:0 durch ein Last-Minute-Tor von Ramsey auswärts gegen Olympique Marseille (6).
Barca und Milan mit Siegen
Keine Blöße gaben sich der FC Barcelona und der AC Milan. Die Katalanen setzten sich vor eigenem Publikum dank eines sehenswerten Treffers von Iniesta, der nach einem doppelten Doppelpass mit Messi einschob (11.), sowie eines Villa-Tores (82.) gegen Viktoria Pilsen mit 2:0 durch und versiebten dabei ähnlich viele Chancen wie der AC Milan gegen den Sturm-Graz-Bezwinger BATE Borisow. Lediglich Ibrahimovic (33.) und Boateng (70.) waren für die "Rossoneri" erfolgreich. Sollten Barca und Milan die Underdogs in zwei Wochen auch auswärts besiegen, stünden sie schon nach vier Partien fix im Achtelfinale.
In Gruppe G noch alles offen
Alles offen ist noch in Gruppe G. Der zypriotische Vertreter APOEL Nikosia verteidigte durch ein überraschendes 1:1 beim regierenden Europa-League-Sieger FC Porto die Spitzenposition, weil die Partie Schachtjor Donezk - Zenit St. Petersburg 2:2 endete. Zwischen den Zyprioten und Schlusslicht Schachtjor liegen allerdings nur drei Punkte.
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