Hypo-Manager Hannes Kronthaler will nach dem Triumph in der Austrian Volley League (AVL), dem elften Titel und dem Double in der Comebacksaison in Europa angreifen. Die Tiroler Politik sagt den Innsbrucker Volleyballern jedenfalls ihre Unterstützung zu.
Volleyball-Macher Hannes Kronthaler war schon immer ein Mann der Tat. Nach dem mit einem 3:1-Heimsieg gegen Aich/Dob gewonnenen Finale genoss der Hypo-Manager den Jubel: „Ich habe gesagt, wir möchten für Tirol wieder einen Meistertitel erringen. Jetzt haben wir sogar das Double geschafft.“ In der Stunde des Triumphes spielte der Tiroler Bau-Löwe den (Zukunfts)Ball gleich weiter: „Wenn man Meister wird, kann man nicht aufhören.“
Zumindest die Politik sagte schon in der mit 1200 Zuschauern ausverkauften USI-Halle ihre Unterstützung zu. Bürgermeister Georg Willi und Sport-Landesrat Georg Dornauer waren sich einig: „Wir sind bereit zu helfen.“ Kronthaler hat schon ganz konkrete Pläne für die neue Saison: „Wir wollen wieder in der Champions League spielen. Mein Ziel ist es, die Partien in der Olympia-Halle auszutragen.“
Der frühere Teamspieler hat für die nächsten Aufgaben auch schon die Mannschaft im Kopf: „Meine Mannschaft und mein Trainer haben mir mit den zwei Titeln alles zurück gegeben. Ich glaube, dass wir recht viele nächstes Jahr wieder sehen werden.“
Für Kronthaler war es schon die elfte Meisterschaft: „Der erste Titel gegen Peter Kleinmann war schon das Höhepunkt in meinem Leben, aber nach sechs Jahren Pause ist es ein schöner Sieg.“
Sohn Niklas, Aufspieler Daniel Koncal und Mittelblocker Pedro Frances haben auch schon mehrere Goldmedaillen mit Tirol gewonnen, für das Trio war es aber „der schönste Titel“.
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