Da die Engländer in der EURO-Qualifikation kein Spiel mehr zu bestreiten haben, fehlt Rooney wegen seines bösen Tritts von hinten an Dzudovic zu Beginn der EURO. Und er wird mit Sicherheit mehr als nur ein Spiel Sperre ausfassen.
"Wenn er ausrastet, ist man chancenlos"
Der "Sünder" entschuldigte sich zwar für seinen Ausraster, in England gehen die Wogen aber hoch: "Ich kann mit Wayne vor dem Spiel sprechen, ihn austauschen - aber ich kann seinen Kopf nicht kontrollieren. Wenn er auf dem Feld ausrastet, ist man chancenlos", so ein enttäuschter Teamchef Fabio Capello. Der nicht glaubt, dass der Ausschluss mit Rooneys privaten Problemen (sein Vater war unter der Woche wegen des Verdachts auf Spielmanipulation festgenommen worden) zu tun hatte.
"Was er gemacht hat, war dumm, kann England bei der EURO sehr schaden", schimpfte Harry Redknapp, Trainer von Tottenham. "Er ist ein toller Spieler, wir haben geglaubt, dass er sich in letzter Zeit gebessert hat - leider ein großer Fehler!"
Auch Schweiz betroffen
Rooneys Ausraster stürzte übrigens auch die Schweiz in ein Tal der Tränen: In Überzahl gelang Montenegro nämlich in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 2:2, der vier Punkte Vorsprung auf die Schweiz (0:2 in Wales) und fix den zweiten Gruppenplatz bedeutet. Die Eidgenossen sind damit erstmals seit zehn Jahren nicht bei einem großen Fußballturnier dabei.
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