Meister Salzburg ist am Ostersonntag gegen Austria Wien nicht über ein 3:3 (2:0) hinausgekommen, hat seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga aber auf vier Punkte ausgebaut, weil Verfolger Sturm Graz 1:2 beim LASK unterlag. Hier die Stimmen zum Spiel.
Michael Wimmer (Austria-Trainer): „Trotz des 0:2-Rückstands war es schon in der ersten Hälfte keine schlechte Partie von uns. Mit dem Unterschied, dass wir das Tor nicht gemacht und nicht konsequent verteidigt haben. Das habe ich in der Pause klar angesprochen und wir haben uns vorgenommen, das Spiel zu gewinnen. Mit dem 1:2 hatten wir eine breite Brust und Aufwind. Was die Mannschaft dann abgeliefert hat, war außergewöhnlich. Das 3:3 am Schluss ist bitter, aber die Leistung macht mich stolz. Es ist eine Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit am richtigen Weg sind.“
Matthias Jaissle (Salzburg-Trainer): „Ein ungewöhnliches Spiel. Die Mannschaft hat es ganz einfach verpasst, die Führung über die Ziellinie zu bringen. Beim Anschlusstreffer haben wir inkonsequent verteidigt, haben dadurch die Austria ins Spiel zurück gebracht. Die Mannschaft musste dann alles investieren und das einzig Positive war, dass sie bis zum Schluss an sich geglaubt hat.“
Philipp Köhn (Salzburg-Goalie): „Das hat heute einfach nicht gereicht. Wir sind nicht an unser Optimum gegangen und wurden bestraft. Das einzig Positive ist, dass wir einen Punkt mitgenommen haben.“
Reinhold Ranftl (Austria-Torschütze): „Wir haben gezeigt, dass wir mit der besten Mannschaft Österreichs mithalten können. Das gibt uns jetzt enormes Selbstvertrauen. Es war ein hitziges Spiel, wir haben uns nichts geschenkt, das 3:3 geht so in Ordnung.“
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