Aus und vorbei: Die slowenische Riesentorlauf-Spezialistin Tina Robnik beendet mit 31 Jahren ihre Karriere. Ihr Körper spielt nicht mehr mit: „Es ist schwer, auf diese Weise aufzuhören.“
„Ich werde nie vergessen, wie glücklich ich in dem Moment war, als meine Mutter mich fragte, ob ich Skifahren lernen möchte. Skifahren war für mich immer etwas Besonderes, eine Art Zuneigung, die mir viel Gutes und Glück in meinem Leben gebracht hat, aber auf der anderen Seite auch eine Menge Kampf und wirklich harte Momente“, beginnt Robnik ihr emotionales Posting.
Immer wieder hatte Robnik in ihrer sportlichen Laufbahn mit Verletzungen zu kämpfen. Erst im Februar musste sie einen herben Rückschlag hinnehmen. Bei einem Trainingssturz verletzte sich Robnik schwer: Die Diagnose lautete Luxation des Knies und Bruch des oberen Schienbeins.
„Verletzungen waren Teil meiner Karriere“
„Seit meinem 13. Lebensjahr bis heute habe ich viele Verletzungen erlitten, sodass ich sagen kann, dass sie Teil meiner gesamten Skikarriere waren. Ich habe mir acht Knochen gebrochen, zweimal das Kreuzband gerissen und habe mir mehrmals die Schulter ausgekugelt“, zählt Robnik auf. „Nach jeder Verletzung hatte ich immer noch viel Mut, Willen und Motivation und ich habe immer daran geglaubt, dass ich zurückkommen kann.“
Doch diesmal sei es anders. „Nach meiner letzten Knieverletzung hat sich meine körperliche Situation und meine psychische Einstellung stark verändert. Und ich habe das Gefühl, dass es Zeit ist, sich zu verabschieden. Es ist schwer, auf diese Weise aufzuhören, aber andererseits freue ich mich darauf, ein neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen“, so Robnik, die insgesamt 69 Rennen im Ski-Weltcup absolvierte und dabei sechsmal in die Top-10 fuhr. Ihr bestes Ergebnis war ein sechster Rang im Riesenslalom von Kranjska Gora im Februar 2020.
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