Fr, 17. August 2018

Gludovatz statt Didi

09.09.2011 11:01

krone.at-User in Teamchef-Frage am ehesten für Rieder

Erfolglos-Coach Dietmar Constantini bleibt trotz der verpassten EM-Qualifikation für die kommenden Spiele weiter im Amt - als Teamchef mit Ablaufdatum. Für den ÖFB gilt es jetzt, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Für die krone.at-User kommt am ehesten Paul Gludovatz (18,4 Prozent) als Coach infrage, wobei bei unserem Voting die Antwortmöglichkeit "ein anderer Trainer" (23,3 Prozent) am meisten punkten konnte (Ergebnis in der Infobox).

Von den vorgeschlagenen Anwärtern auf die Constantini-Nachfolge konnte sich keiner klar durchsetzen. Knapp hinter Ried-Trainer Paul Gludovatz reihte sich Sturms Meistercoach Franco Foda (17,8 Prozent) ein - die krone.at-Leser können sich also durchaus einen deutschen Teamchef vorstellen.

Immerhin fast 11 Prozent trauen Andreas Herzog den Sprung vom U21-Chef zu den "Großen" zu, obwohl der ÖFB bereits mehrmals durchblicken ließ, dass der Ex-Teamspieler beim Nachwuchs bleiben soll. Noch vor Toni Polster und Walter Schachner reiht sich Kurt Jara ein, der seit seinem unrühmlichen Ende bei Red Bull Salzburg vor fünf Jahren völlig von der Trainer-Bildfläche verschwunden ist.

Ruttensteiner kennt die Anforderungen
ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner sagte am Freitag, dass er ganz genaue Vorstellungen bei der Teamchef-Frage habe. "Ich war sechs Jahre U21-Teamchef und kenne die Anforderungen. Wir müssen gut vorbereitet sein, um die Situation zu bewältigen. Ich denke, dass man die optimale Lösung anstreben sollte." Der Nachfolger von Didi Constantini sollte zur Mannschaft und den Strukturen passen.

Ob ein Ausländer oder ein Österreicher die Nachfolge des Tirolers antreten soll, ist nach Meinung Ruttensteiners eine Sache, mit der man sich intensiv beschäftigen müsse. Er hütet sich davor, in der Öffentlichkeit Namen kundzutun, die seinen Vorstellungen entsprechen. "Das ist nicht mein Stil", merkte er dazu an. Er dementierte auch vehement Meldungen, wonach er den Deutschen Marco Pezzaiuoli als Teamchef-Anwärter ins Spiel gebracht habe.

Pezzaiuoli-Vorschlag "eine Unterstellung"
"Dass ich ihn vorgeschlagen hätte, ist eine Unterstellung und suspekt. Ich kenne Pezzaiuoli persönlich überhaupt nicht, habe mit ihm auch nie gesprochen", beteuerte Ruttensteiner, der den ehemaligen Trainer der TSG 1899 Hoffenheim nur "so kennt wie Tausende andere Coaches in der Welt" auch.

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