Das letzte Downhill-Rennen der Saison in Soldeu wird am Mittwoch nichts mehr ändern: Kilde bekommt die Kugel, Österreich schaut erneut durch Finger.
Das Abfahrtsjahr 11 nach Klaus Kröll ist heute Geschichte. Und die ohnehin schon längste Wartezeit Ski-Österreichs auf eine Downhill-Kristallkugel damit erneut um einen Winter länger. Der „Bulle von Öblarn“, wie Kröll genannt wurde, gewann beim Weltcup-Finale in Schladming 2012 die kleine Kugel im Herren-Abfahrtsweltcup - die 23. und bis dato letzte für den ÖSV.
„Es braucht eben Konstanz“
Die Final-Abfahrt am Mittwoch in Andorra (10) wird daran nichts mehr ändern, Aleksander Aamodt Kilde hat sich das kleine Kristall schon gesichert - Österreich schaut durch die Finger, obwohl Vincent Kriechmayr gleich drei Rennen (Gröden 1, Bromio, Kitzbühel 1) für sich entscheiden konnte. „Aber es waren auch meine einzigen Stockerlplätze in dieser Disziplin. Es braucht eben eine Konstanz, wie sie Beat Feuz an den Tag legen konnte, um Aleks zu schlagen“, zuckte Vincent die Achseln. Kilde gewann schließlich die restlichen sechs Downhill-Rennen.
Für die zehnte Saison-Abfahrt am Mittwoch in Soldeu brachte sich mit Marco Schwarz ein Neuling im schnellen Geschäft ins Gespräch. Bestzeit am Montag, Trainingszweiter am Dienstag - „die Favoritenrolle nehme ich jedoch nicht an. Die Kaliber werden schon noch einen Gang zulegen. Doch ich fühle mich frisch, auch im Kopf. Und mir taugt das Abfahren sehr.“
Die (Wind-)Verhältnisse waren beim Training freilich sehr wechselhaft, Kriechmayr hielt die Zeiten daher für „wenig aussagekräftig“. Schnellster war der Norweger Sejersted, sein Landsmann Henrik Kristoffersen gab gestern einen anderen „Erfolg“ bekannt: Seine Partnerin Tonja Barkenes erwartet ein Kind.
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