Verbotene Transfers

UEFA schmeißt den FC Sion aus der Europa League

Fußball
02.09.2011 19:13
Der schweizerische FC Sion ist aus der Gruppenphase der Europa League ausgeschlossen worden. Die Disziplinarkommission des europäischen Fußballverbandes UEFA entschloss sich zudem, die beiden Play-off-Spiele der Schweizer gegen Celtic Glasgow (0:0 und 3:1) als 0:3-Niederlagen zu werten. Dies gab Sion am Freitag auf seiner Homepage bekannt. Der Klub kündigte allerdings sogleich an, diese Entscheidung anzufechten.

Die UEFA bestrafte Sion mit dem Ausschluss und den Strafverifizierungen für die Missachtung des von der FIFA ausgesprochenen zweijährigen Transferverbots. Die Walliser hatten gegen Celtic Spieler eingesetzt, die während dieser Transfersperre verpflichtet worden waren. Die Schotten hatten die Spiele bereits nur unter Protest bestritten.

Schweizer werden wohl juristische Mittel ausschöpfen
In der Gruppenphase wäre Sion auf Atletico Madrid, Udinese und Rennes getroffen – den Platz nimmt vorerst nun Celtic ein. Angenommen werden darf aber, dass die Schweizer alle juristischen Mittel ausschöpfen werden. Der streitbare Präsident Christian Constantin könnte sich dabei auch an ein Zivilgericht wenden.

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