Auch wenn ÖVP und SPÖ in Salzburg keine Auswirkung der Niederösterreichwahl sehen, sind sie dennoch alarmiert.
Die Wahlverlierer in Niederösterreich – ÖVP und SPÖ – haben direkt nach der Auszählung keine Auswirkung für den Urnengang in Salzburg gesehen. Die Alarmglocken dürften dennoch laut läuten. „Es ist uns bewusst, dass wir alles tun müssen um die Menschen in den nächsten Monaten für die Salzburger Volkspartei zu überzeugen“, sagt Landeschef Wilfried Haslauer (ÖVP). Auch die schwierige Themenlage sei ihm bewusst. Euphorie kommt im schwarzen Lager somit keine auf. Aktuelle Umfragen prognostizieren 32 bis 35 Prozent der Stimmen. Bei der Ausgangslage von knapp 38 Prozent wäre beides ein schmerzhafter Verlust für die Regierungspartei.
Bei der SPÖ kritisierte David Egger, wie berichtet, die Linie der Bundespartei. Die Themen würden nicht passen und auch die Zeitpunkte wären nicht die richtigen. Dass es trotz der Teuerungen zu einem Verlust der niederösterreichischen Schwesterpartei gekommen ist, macht nachdenklich. „Ich gehe meinen eigenen Weg“, so Egger – jetzt vermutlich noch stärker als früher. Und dieser Weg ist jenem vom Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil näher als jenem von Bundesparteiobfrau Pamela Rendi-Wagner. Ob der „Egger-Weg“ erfolgreich ist, wird erst die Wahl zeigen.
Weniger Sorgenfalten haben da die Salzburger Freiheitlichen, die mit breiter Brust die kommenden Wochen bis zur Landtagswahl bestreiten werden. Auch wenn die Umfragewerte noch nicht all zu gut aussehen. „Das haben sie in Niederösterreich wenige Wochen zuvor auch nicht“, so Parteichefin Marlene Svazek.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.