Trotz Rückstands holte Liefering beim vorletzten Zweitliga-Kick der Saison noch drei Punkte. In Kapfenberg trafen Verhounig, Reischl und Diakite zum 3:1-Sieg. Im Rennen um das beste Frühjahrsteam sind die Jungbullen damit in der Poleposition.
Ein Spiel noch, dann ist auch in der Zweiten Liga Schluss. In der vorletzten Runde gastierten die Jungbullen in Kapfenberg und entführten drei Punkte aus dem Falkenhorst. Trotz 0:1-Rückstands bewies Liefering Moral und kämpfte sich zurück. Philipp Verhounig (78.) und Kapitän Luka Reischl (82.) sorgten für den Doppelschlag binnen vier Minuten. Für den Pongauer war es der siebente Treffer im Frühjahr. Den 3:1-Endstand stellte der Malier Gaoussou Diakite in der Nachspielzeit (91.) her.
Interimscoach Daniel Beichler schwärmte danach von der Mentalität seiner Spieler:„„Es war das erwartet schwierige Spiel. Viele hohe Bälle, viel Kampf um den zweiten Ball – das haben wir in einigen Passagen nicht gut genug angenommen. Und trotzdem geht der Gegner eigentlich aus dem Nichts in Führung. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass Kapfenberg immer wieder versucht hat, uns mit langen Unterbrechungen den Rhythmus zu nehmen. Aber die Jungs sind cool geblieben – es war eine richtig gute Willensleistung, hintenraus noch drei Tore zu erzielen. Der Sieg ist hochverdient!“
Durch den Dreier sowie der Niederlage der Admira und der Nullnummer von Meister GAK befinden sich die Salzburger nun in der Poleposition im Rennen um das beste Frühjahrsteam. Liefering hat in dieser Wertung vor dem letzten Spieltag einen Punkt Vorsprung. Ein Sieg am Samstag gegen Lafnitz und der Frühjahrsmeistertitel ist ihnen fix.
Indes durfte auch Leihgabe Federico Crescenti jubeln, der Bregenz (Lukas Brückler spielte durch) gegen St. Pölten den ersten Punktgewinn seit sechs Spielen bescherte.
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