29.01.2023 16:00 |

Unfall bei Skitour

Gelungener Rettungseinsatz: Frau im Flug geborgen

Schwer verletzt wurde Sonntag eine Villacherin, als sie auf einer Skitour auf den Mirnock im Tiefschnee stürzte. In 1300 Meter Seehöhe konnte der Rettungshubschrauber allerdings nicht landen - also musste die 26-Jährige in einem spektakulären Einsatz im Schwebeflug von ARA3 geborgen werden.

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Die beiden Kärntnerinnen wollten das Traumwetter am Sonntagvormittag für eine Skitour in Mooswald, Gemeinde Fresach, nutzen. Sie stiegen mit ihren Tourenskiern Richtung Fresach auf. Doch schon nach einem Hang bei der Baumgrenze war Endstation: Denn die 26-Jährige stürzte bei der Abfahrt im Tiefschneee und verletzte sich dabei schwer. Ihre 52-jährige Begleiterin alarmierte Hilfe. Ein Bekannter stieg zu den beiden Frauen auf und konnte die Verletzte medizinisch erstversorgen. Doch an einen Transport ins Tal war nicht zu denken.

Frau konnte nicht aus dem Tiefschnee befreit werden
Die junge Frau konnte aufgrund ihrer Verletzungen nicht aus dem Tiefschnee befreit werden. Vom alarmierten Rettungshubschrauber ARA 3 wurde ein Notarzt in 1300 Metern Höhe bei der Verunfallten abgesetzt, der die weitere medizinische Versorgung übernahm.

Da eine Seilbergung ebenso wenig möglich war wie das Landen des Hubschraubers in der steilen Hanglage, wurde unter Mithilfe des am Boden befindlichen Notarztes und eines Polizisten die Verunfallte in den im Schwebeflug wartenden Hubschrauber gehoben und so von der Unfallstelle abtransportiert. Die Verletzte wurde anschließend in das Krankenhaus Spittal an der Drau geflogen.

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