Ex-Skistar Lindsey Vonn hat sich in der Vorwoche einen Kindheitstraum erfüllt und die Streif bezwungen - mitten in der Nacht. Ob so ein Nightrace in Kitzbühel für die Speed-Asse etwas wäre? „Ja, aber ich wäre nicht gern der erste mit Stromausfall“, so Otmar Striedinger.
Mit seiner Antwort auf die Frage von Moderator Christian Brugger bei „Sport und Talk“ auf ServusTV am Montagabend hatte der ÖSV-Läufer die Lacher auf seiner Seite. Kollege Daniel Hemetsberger zeigte sich offen für neue Ideen, wobei er die Sinnhaftigkeit eines solchen Rennens in Frage stellte.
Nach der Nachtfahrt hatte sich Vonn euphorischer als bei ihren 82 Weltcupsiegen gezeigt: „Die Streif ist die Königin aller Abfahrten, die schwierigste Strecke der Welt. Hier fahren zu können ist für mich nach Olympia-Gold in Vancouver eines meiner Highlights als Skirennfahrerin.“
Für den Nachtflug hatte Vonn Tipps von Daron Rahlves, dem ersten US-Hahnenkammsieger, bekommen: „Absolut verrückt, was sie da gemacht hat“, schüttelte selbst Draufgänger Rahlves den Kopf. Aber für Vonn schloss sich in der Nacht auf dem Hahnenkamm ein Kreis: „Ich habe in meiner Jugendzeit in Minnesota oft am Abend nach der Schule trainiert. Mir war klar, dass das Risiko so größer wird.“
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