Der 12. Jänner geht als Gameday der großen Unterschiede in die Geschichte der JKU ein. Während sich die Damen meisterhaft gegen die WU Tigers durchsetzen konnten (99:23), zeigten die WU-Herren den Astros ihre Grenzen auf und ließen ein 48:73 in Linz zurück. Dennoch bewiesen die Gastgeber Herz und bauen vor allem auf die starke Unterstützung ihrer Fans - auch beim heutigen Auswärtsspieltag in Wien.
„Mir war schon bewusst, dass einige Spieler der Tigers uns körperlich überlegen sind, beim ersten Dunk wurde der Korb schon fast niedergerissen“, reflektiert Marius Cebeci, Small Forward der JKU Astros. Trotz der heurigen Niederlagen ging für den Lehramtsstudenten durch die ACSL ein Traum in Erfüllung: „Für mich ist Basketball einfach mein Leben und deswegen bin ich sehr dankbar, dass College-Sport nun in Linz Einzug gehalten hat.“
Junge Wilde vs. alte Hasen
Die Tatsache, dass das Team der Astros gerade einmal ein knappes halbes Jahr besteht und am JKU-Campus schon für Furore sorgen konnte, ist eine eigene Geschichte wert. Fakt ist, dass es sich bei den Astros um ein sehr junges, teilweise unerfahrenes Team handelt, welches seinen Weg erst finden muss.
Der Tabellenstand:
„Für die erste Saison haben wir uns gut geschlagen. Wir müssen letztendlich lernen, als Team zu spielen, das ist der Punkt. Das Herz und der Wille sind aber auf alle Fälle da“, analysiert Cebeci die jüngsten Spiele und betont den Einsatz der JKU-Spieler. Letztendlich müssen die „jungen Wilden“ noch lernen, ihr Engagement gezielt einzusetzen, um schließlich auch die „alten Hasen“ aus Wien in Schach halten zu können.
Mit Fans und Courage zur Revanche
Auch wenn die Mission Titelgewinn aktuell noch Zukunftsmusik ist, ist sich der Small Forward dennoch des Potentials seiner Mannschaft bewusst, vor allem mit dem Support seitens der Ränge. „Es ist jedes Mal ein Wahnsinn, wenn wir daheim spielen“, lobt der Lehramtsstudent die heimische Kulisse, „Wir haben bis zum bitteren Ende gekämpft und mit den Fans im Rücken fühlt sich dann jede Niederlage sogar wie ein Sieg an.“
Dass die Astros noch nicht ihre volle Leistungsfähigkeit entfaltet konnten, sei der kurzen gemeinsamen Spielzeit geschuldet, gleichwohl sie stets mit viel Ambition in die Spieltage gehen. „Unser Ziel für Saisonhälfte zwei ist unser erster großer Sieg am ACSL-Parkett. Wir werden den Tigers beim nächsten Gameday zeigen, dass wir auch in Wien unsere Fans haben und mit Courage aufspielen.“
Marco Koppensteiner
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