Der Linzer Liganeuling hat schon wieder zugeschlagen! Mit nicht weniger als einem Unterschied von 76 Punkten triumphierten die JKU Astros in der hauseigenen, prallgefüllten Kepler Hall über die WU Tigers aus Wien. 99:23 war letztendlich der Endstand, der Spielerinnen, wie Fans von noch größeren Siegen träumen lässt.
Der Erfolgslauf des Damenbasketballteams der JKU ist einer, der seinesgleichen sucht. Erst im Mai letzten Jahres wurden die finalen Vorkehrungen für einen Antritt bei der diesjährigen ACSL-Season getroffen, wenige Monate später grinsen die Astros von Tabellenplatz zwei und müssen bei vier Spielen nur eine Niederlage verbuchen. Geschuldet ist der Erfolg vor allem den hochkarätigen Spielerinnen der JKU, die mit Lisa Ganhör, ihrerseits Nummer 1 und Point Guard der Astros ein Ausnahmetalent zu ihren Reihen zählen können. „Es ist natürlich eine Überraschung, dass wir so gut dabei sind in unserer Premierensaison. Jetzt sind definitiv Titelambitionen da“, so der Point Guard.
„Ganze Halle wollte den Hunderter“
Dass die WU Tigers womöglich nicht ihren besten Tag erwischt haben, sei dahingestellt. Trotzdem muss die Beharrlichkeit und Arbeitsmoral der Astros betont werden, die schlicht und ergreifend nicht mehr aufhören wollten, Körbe zu werfen. „Unsere aggressive Defense war der Grundstein für unseren Erfolgslauf“, analysiert Ganhör das vergangene Spiel, „die ganze Halle wollte, dass wir den Hunderter schaffen, was sich aber leider nicht ausging.“
Stimmung und Chemie auf Topniveau
Angesprochen auf die Atmosphäre in der 400 Menschen fassenden JKU Kepler Hall kommt Ganhör sichtlich ins Schwärmen: „Die Stimmung ist einfach unglaublich. Es ist jedes Mal eine positive Überraschung, wie viele Leute kommen und diese Energie der Fans macht einfach einen riesigen Unterschied.“
Doch nicht nur die Stimmung auf den Rängen ist bei der JKU auf einem Topniveau. Auch die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft könnte nicht besser sein. „Bei uns ist es nie Thema, ob wir jetzt einen Sieg oder eine Niederlage einfuhren, da gibt es nie Streit. Die Teamchemie stimmt einfach“, zeigt sich der Point Guard zufrieden.
Tabellenstand:
„Keine Niederlage mehr kassieren“
Wollten die Astros zu Saisonbeginn noch erst mal Fuß in der ACSL fassen, sind sie im Verlauf ihrer ersten Season zu ernsthaften Titelkandidatinnen avanciert. Nach einer überwältigenden ersten Saisonhälfte möchten die Spielerinnen der JKU nun nach den Sternen greifen. „Wir werden versuchen, so weiterzuspielen und auf alle Fälle hart trainieren. Das Ziel ist es, keine Niederlage mehr zu kassieren“, so Ganhör zu den nun ambitionierteren und aktualisierten Zielen der Astros.
Marco Koppensteiner
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