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Thunfisch könnte Fischer in den Tod gerissen haben
Er dachte erst an den Fang seines Lebens, dann wurde der US-Amerikaner Mark Knittle (63) von einem riesigen Thunfisch von Bord eines Bootes in den Pazifik gerissen.
Hollywood-Regisseure würden einen Film über den Vorfall wohl als „Die Rache der Thunfische“ nennen – doch leider spielten sich rund um einen amikalen Anglertrip auf der Trauminsel Hawaii keine fiktiven Szenen ab. Der Fischer Mark Knittle wird im Pazifik vermisst, groß angelegte Suchaktionen blieben vergebens.
Der 63-Jährige hatte sich am Sonntag mit einem Freund ein Boot gemietet. Mit diesem liefen die beiden bereits vor Morgengrauen aus dem Hafen von Honaunau aus. Sie schipperten auf hohe See und warfen schon kurz vor 5 Uhr in rund sechs Kilometer Entfernung die Angeln aus. Nur wenige Augenblicke später biss etwas an. „Mark hat mir zugerufen, dass der Fisch riesig sei“, gab der befreundete Petrijünger bei der Polizei zu Protokoll.
Wäre der erste Fall dieser Art
Kurz danach wurde Knittle von dem gigantischen Thunfisch von Bord gerissen. Der 63-Jährige ist 1,78 Meter groß und bringt 84 Kilo auf die Waage. Er verschwand sofort unter der Wasseroberfläche. Der geschockte Freund sprang gleich hinterher in den Pazifik, versuchte händeringend zu helfen, doch er konnte Knittle im dunklen Wasser nicht finden. Und weiter: „Ich befürchte, dass sich Knittle in der Angelleine verfangen hat und vom Fisch in die Tiefe gezogen wurde.“
Laut eines Sprechers des Hawaii Police Department wäre es das erste Mal überhaupt, dass ein Thunfisch für den Tod eines Anglers verantwortlich ist.







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