Wie am Donnerstag durfte der Weltcup-Damen-Tross auch am Freitagvormittag zur Besichtigung auf die Abfahrtsstrecke in St. Anton. Um dann mit der Absage des Trainingslaufes konfrontiert zu werden ...
Fünf Plusgrade. Zu warm für einen Tag im Jänner, zu weich für ein Pistenduell der weltbesten Abfahrerinnen. Überrascht hat diese Absage im Zirkus niemanden, alle hatten schon seit Längerem mit dem Plan B gerechnet.
Und der lautet: Samstag und Sonntag je ein Super-G auf der Karl-Schranz-Strecke, die Arlberger tauschen ihre Abfahrt gegen einen Super-G von Cortina ein.
Womit bei den Damen vor der WM in Courchevel das Disziplinen-Doppel modern wird: zwei Super-Gs in St. Anton, Stand jetzt zwei Super-Gs (und eine Abfahrt) in Cortina, zwei Riesentorläufe am Kronplatz und zwei Slaloms in Spindlermühle. Vielleicht ein Ansatz, die allwinterliche Weltcup-Hetzjagd durch Europa in Zeiten der Spezialisierung ein wenig in Griff zu bekommen.
Leichter wird die Situation am Wochenende am Arlberg aber auch nicht. Selbst wenn die nächtlichen Minusgradehelfen könnten.
Mikaela Shiffrin hat (wie Petra Vlhova) die Reise nach St. Anton ausgelassen. Damit gerät die Super-G-Siegerin von St. Moritz im Kampf um die Kristallkugel in dieser Disziplin ins Hintertreffen. Abfahrts-Olympiasiegerin Corinne Suter hat gleich zwei Chancen, die Amerikanerin abzuschütteln. Zumal die Konstanz der blonden Schweizerin schlicht bewundernswert ist: 113 Speed-Rennen hat Corinne im Weltcup, bei WM und Olympia in Serie bestritten - ohne ein einziges Mal auszuscheiden.
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