Die seit Corona weltbekannte Aprés Ski Bar „Kitzloch“ in Ischgl klagt den Kabarettisten Markus Koschuh nun doch nicht. Nun will er eine Benefizaktion dort machen. Bravo!
Aus dem Hinterhalt angelegt, gezielt und abgedrückt! Der scharfe Schuss, den das seit Corona weltbekannte Ischgler Aprés Ski Lokal „Kitzloch“ vor gut einem Jahr in Richtung Kabarettist Markus Koschuh abfeuerte, traf diesen zum Glück nicht, sondern erwies sich als ein Schuss ins so genannte „Blaue“.
Klagsdrohung wegem kritischem Posting
Die Vorgeschichte dazu: Nicht nur Markus Koschuh, sondern eine breite Öffentlichkeit war verblüfft und verwundert, als vor gut einem Jahr dem bekannten Innsbrucker Comedian seitens des „Kitzloch“ mit einer Klage in der Höhe von 19.000 Euro, wegen Verleumdung, Beleidigung und Kreditschädigung, gedroht wurde. Der Auslöser dafür lag in einem Facebook-Posting, in dem Koschuh herbe Kritik äußerte, wie in der Bar die Corona-Maßnahmen (nicht) umgesetzt wurden. Vorsorglich startete er darauf hin einen Aufruf mit der Bitte, sich an möglichen Prozesskosten zu beteiligen. Binnen kürzester Zeit kamen gut 3500 Euro zusammen. Schon damals wies Koschuh darauf hin, dass das Geld bei keiner eingebrachten Klage oder einem gewonnenen Prozess Jugendlichen in psychischen Ausnahmesituationen zugutekommen würde.
Benefizabend im Sinne der guten Sache im „Kitzloch“
Rasch fand sich mit „fit4SCHOOL“ ein passendes Projekt. Die laut angekündigte, nun aber doch nicht erfolgte Klage ermöglicht, dass dieses Projekt des Bundesverbands für Psychotherapie an einer Innsbrucker Mittelschule fortgesetzt werden kann.
Ich reiche gerne die Hand. Wie wäre es mit einem Benefizauftritt zum Saisonende im „Kitzloch“?
Markus Koschuh, Kabarettist und Comedian
Richtung „Kitzloch“ richtet Koschuh folgenden Vorschlag: „Ich sage Danke, ,Kitzloch’ - für das Reagieren auf mein Posting. Ich sage auch Danke für die doch nicht erfolgte Klage und reiche gerne die Hand. Wie wäre es mit einem Benefizauftritt zum Saisonende im ,Kitzloch’? Ich sorge für die Lacher, das ,Kitzloch’ für ein volles Haus, Getränke und Co. Ziel: Das Projekt ,fit4SCHOOL’ an zumindest einer Schule im Tiroler Oberland zu finanzieren. Na?“
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