„Ich liebe es, körperlich fit zu sein, liebe die Geschwindigkeit und den Wettkampf - deshalb bin ich immer noch hier“, schmunzelt Johan Clarey. Mit seinen 41 Jahren ist der Franzose der „Ski-Opa“ im Zirkus, könnte von vielen Jungen der Vater sein. Im nächsten Jahr ist jedoch endgültig Schluss.
Die „Krone“ berichtet aus Beaver Creek
„Ich bin stolz, dass ich mich mit diesen ,young guns‘ noch messen kann“, lächelt Clarey. Auf höchstem Niveau. Aktuell erlebt er die wohl erfolgreichste Zeit in seiner Karriere. Je älter desto besser, wie ein guter Wein? „Scheint so“, lacht Clarey, „früher war ich oft verletzt, jetzt bin ich gut in Schuss.“
In Beaver Creek war er erstmals 2003 am Start. Sieger damals: US-Boy Daron Rahlves. „Ich bin schon mein halbes Leben da“, lächelt Clarey. Heuer zum letzten Mal als Aktiver. Im Jänner wird er 42, bald darauf ist endgültig Schluss: „Ich werde meine Karriere definitiv nach dieser Saison beenden.“
Zwei große Ziele bleiben davor noch: erstens sein erster Weltcupsieg, damit würde er einen Rekord aufstellen. Aktuell ist Didier Cuche mit 37 Jahren und 7 Monaten der älteste Weltcupsieger. Das Zweite ist die Heim-WM im Februar in Courchevel und Méribel. 2009 in Val d‘lsère fehlte Clarey verletzt: „Es ist ein großes Geschenk, dass ich nun doch noch die Möglichkeit bekomme, daheim um Medaillen zu fahren.“
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