Den Pfad von Donnerskirchen ins Purbacher Zentrum gibt es nicht mehr. Der Gründer hat Anzeige wegen mutwilliger Zerstörung eingebracht.
Gerhard Jellasitz, ehemaliger Landeshauptmann-Stellvertreter, ist entsetzt. Der Friedensweg von Donnerskirchen nach Purbach, den er anlässlich der 750-Jahr-Feier von Purbach initiiert und gestaltet hatte, ist jetzt zerstört.
Schon vor einem Monat waren zwei Tafeln verschwunden. Jellasitz hat nun Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt eingebracht. Er führt Zerstörung von fremdem Eigentum, Sachbeschädigung, Vandalismus und Diebstahl als Delikte an. „Ich habe aus eigenen Mitteln 1200 Euro aufgebracht, viel Zeit investiert und mich gefreut, dass der Friedensweg in der Bevölkerung so viel positive Resonanz gefunden hat.“
Der Friedensweg war erst 2021 eröffnet worden. Er führte von der Bergkirche Donnerskirchen bis zur Friedensflamme im Zentrum von Purbach. „Dass diese Aktion in der Adventzeit passiert, ist besonders enttäuschend. In einer Zeit, in der Krieg, Aggression und so viel Unfrieden in der Welt sind, einen Friedensweg zu zerstören ist zu verurteilen.“
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