Ein herzloser Besitzer ließ schwerkranke Malteserhündin am Sportplatz zurück - vermutlich wollte er sich die Kosten für die bevorstehende Operation ersparen. Nun kümmert sich das Tierheim um den Vierbeiner. Doch dessen finanzielle Sorgen steigen weiter.
In einem fürchterlichen Zustand befand sich jene kleine Malteserhündin, die am Sportplatz in Rohrendorf im Bezirk Krems gefunden wurde. Vom Besitzer fehlte selbst nach einem Aufruf in den sozialen Medien jede Spur. Also landete die „Hunde-Oma“ im Kremser Tierheim. „Sie leidet unter anderem an einem Nickhautdrüsenvorfall. Es liegt daher nahe, dass die Hündin ausgesetzt wurde, um die Tierarztkosten zu sparen“, vermutet man dort.
„Schreckliche Schmerzen“
„Lilibet“, wie sie im Tierheim getauft wurde, wurde sofort operiert. „Sie muss schreckliche Schmerzen gehabt haben, es mussten ihr alle Zähne entfernt werden“, sind die Betreuer entsetzt. Aber nicht nur das Tierleid, auch der Blick auf die eigenen Finanzen schockiert die Helfer. „Wir haben heuer alleine bei den OP-Kosten ein Plus von 40.000 Euro. Wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung seitens des Landes“, schildert Leiterin Andrea Specht.
Neue Langohren
Doch die Arbeit wird nicht weniger. In den Weingärten in Krems-Rehberg wurden zuletzt wieder sechs Kaninchen in einem offenen Verschlag gefunden. Mittlerweile müssen damit schon 26 Langohren im Tierheim in Krems betreut werden.
Spendenkonto des Tierheim Krems: AT18 2022 8000 0407 9851
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