1986 explodiert
Taucher finden Trümmer von Challenger-Raumfähre
Ein Zufallsfund von Tauchern sorgt für Aufregung in den USA: Auf dem Meeresgrund vor der Ostküste Floridas stießen sie auf ein großes Wrackteil des Challenger-Spaceshuttles. Die Echtheit der Teile wurde bereits durch die NASA bestätigt. Das Spaceshuttle war im Jänner 1986 kurz nach dem Start explodiert, wobei die Besatzung ums Leben kam - es handelt sich um den bis dahin schwersten Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA.
Ein Objekt, das bei einem Tauchgang gefilmt wurde, habe die NASA als Teil der Challenger identifiziert, teilte die US-Raumfahrtbehörde am Donnerstag (Ortszeit) mit. Demnach waren Taucher, die eigentlich für eine TV-Dokumentation nach dem Wrack eines Flugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg suchten, auf einen großen, teils sandbedeckten Gegenstand gestoßen.
Kurz nach Start explodiert
Die Nähe zum Raumfahrtzentrum an Floridas Ostküste sowie die modern wirkende Konstruktion des Artefakts brachte das Filmteam dazu, die NASA über seine Entdeckung zu informieren. Das Challenger-Unglück gehört zu den großen Tragödien der internationalen Raumfahrt.
Nach mehreren erfolgreichen Flügen war die Challenger am 28. Jänner 1986 kurz nach ihrem Start vom Kennedy Space Center explodiert und auseinandergebrochen. Die siebenköpfige Besatzung - zwei Astronautinnen und fünf Astronauten - kam ums Leben.
Der US-Sender History Channel wird über die Entdeckung nach eigenen Angaben in einer Serie über das Bermudadreieck berichten. Ungeachtet dessen, erklärte die NASA, sei das Wrackteil in den Gewässern der sogenannten Space Coast von Florida gefunden worden - also deutlich nordwestlich des Seegebiets im Atlantik, das für das mysteriöse Verschwinden von Schiffen bekannt ist.

















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