Der Ukrainekrieg hat nicht nur die Versorgung mit Gas beeinträchtigt, auch die Lieferketten bei Lebensmitteln wie Getreide sind zusammengebrochen. Bund und Stadt investieren daher in die heimische Landwirtschaft.
Zusammen mit den Folgen des Klimawandels steht unsere Versorgungssicherheit kräftig unter Druck. Um also die heimische Lebensmittelproduktion dauerhaft abzusichern, braucht es hohe Investitionen. „Damit unsere heimische Landwirtschaft auch in Zukunft krisenfest und die Lebensmittelversorgung gewährleistet ist, ist Planungssicherheit entscheidend. Diese Planungssicherheit liefert die neue Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023“, so Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.
Neue Agrarpolitik
Um den heimischen Bauern bei der Umstellung auf eine gesicherte und nachhaltige Landwirtschaft unter die Arme zu greifen, haben Minister Norbert Totschnig, Stadtrat Jürgen Czernohorsky und Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Windisch ein Maßnahmenpaket - die Neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) - vorgestellt. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky: „Gerade die aktuelle, durch Ukrainekrieg verursachte Krise verdeutlicht im Hinblick auf die Versorgungssicherheit die enorme Bedeutung einer regionalen, ökologisch ausgerichteten, qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produktion.“
Ab 2023 stehen heimischen Bauern 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung. So werden auch weiterhin alleine von Wiens Gärtnern über 70.000 Tonnen Gemüse produziert und die Ackerflächen geschützt.








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