
Die vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stehende Anastasia-Bewegung plant, wie berichtet, im Burgenland eine Kommune. Auf 54 Hektar sollte sogar eine „Akademie Elysion“ entstehen. Der Deal platzte, aber deshalb ist die Gruppierung nicht vermindert aktiv, sie mischt vor allem mit eigenen Regeln im Bildungssystem mit. Eine Spurensuche in Österreich.
„Die Völker der Erde werden heute von nur sechs Menschen beherrscht - von Priestern. Ihre Dynastien sind zehntausend Jahre alt. Von Generation zu Generation geben sie ihren Nachkommen das okkulte Wissen weiter. Unter den sechs gibt es einen Oberpriester, der sich so nennt und sich heute für den obersten Führer der menschlichen Gesellschaft hält.“ Eine Passage aus dem Buch „Anastasia“ von Gründer Wladimir Megre gibt schon einmal Einblick, in welche Richtung die als Sekte eingestufte Bewegung geht.
Und die ist schwer bedenklich, wie die Bundesstelle für Sektenfragen auf Anfrage der „Krone“ sagt: „Es dreht sich alles um den Reinheitsgedanken.“ Die seit 2012 auch in Österreich auftretenden Anastasia-Bewegung geriet seit einem geplatzten Grundstückkauf im Südburgenland erneut in die Schlagzeilen. Die lose zusammengesetzte Gruppierung ist seit der Corona-Pandemie verstärkt aktiv. Das hat vor allem mit den esoterischen Angeboten und den Verschwörungstheorien zu tun, die neue Höhen erreichen. Bedenklich ist aber vor allem, dass die Szene in Österreich sich im Bereich Bildung und Schule ausbreitet.








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