Einmal mehr konnte in Tirol ein krasser Fall von Sozialleistungsbetrug aufgedeckt werden: Ein 29-jähriger Türke soll über Jahre hinweg zu Unrecht vom Staat Sozialgeld kassiert haben. Nun flog der Verdächtige auf - er hüllt sich jedoch in Schweigen.
Der im Tiroler Oberland lebende Türke steht in Verdacht, zwischen März 2020 und Mai 2022 über insgesamt acht Bezugszeiträume Arbeitslosengeld bzw. Notstandshilfe erschlichen zu haben. Der Verdächtige habe laut Polizei in dieser Zeit „nachweislich mehrere über die Geringfügigkeitsgrenze hinausgehende Einkünfte bezogen sowie diverse Meldepflichten nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz nicht eingehalten.“ Schaden in diesem Fall: mehr als 10.000 Euro!
Der 29-Jährige ist nicht geständig und verweigerte die Aussage.
Die Ermittler
Mit falschen Identitäten zu noch mehr Geld
Doch damit nicht genug: Der 29-Jährige wird zudem beschuldigt, zwischen März 2020 und Juni des Vorjahres durch Angabe falscher Identitäten einen vierstelligen Eurobetrag aus einem Unterstützungsfonds zu Unrecht bezogen zu haben.
Der mutmaßliche Betrüger macht es den Ermittlern jedoch alles andere als leicht und verweigerte bisher jegliche Aussage. Nach Abschluss der Erhebungen erfolgen entsprechende Anzeigen.
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