Historisch schlecht in Hütteldorf - Rapids Zoran Barisic warnt sogar vor dem Abstiegskampf. Jetzt muss er zum Psychologen werden.
„Jetzt kann ich zumindest den Spielern sagen: Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand, steht uns das Wasser bis zum Hals. Also könnts von der ersten Minute an anfangen.“ Der Schlusssatz von Zoki Barisic bei der Pressekonferenz nach dem 0:1 gegen Klagenfurt. Nach einer Art Brandrede. So warnte Rapids Interimstrainer nach einem langen Blick auf die Tabelle, den Kampf um die Top 6: „Ich kann bös sein, sagen: Es geht um den Abstiegskampf. Man muss die Lage ernst nehmen. Die Zeit ist vorbei, als man sagen konnte, das wird schon.“
Denn Rapid ist historisch schlecht. Zumindest in Hütteldorf. Vier Liga-Heimpleiten in Folge gab es noch nie! Ebenso wie nur vier Pünktchen aus sechs Heimpartien. Rekordverdächtig ist auch der Tiefschlaf nach Anpfiff: Hedl und Co. kassierten bereits sechs Gegentore in der ersten Viertelstunde.
„Die stärksten Spieler der Welt“
Weshalb Ex-Profi und Sky-Experte Marc Janko Grün-Weiß einen Psychologen ans Herz legte. Die Rolle muss Barisic übernehmen. Er versucht es weiter mit positiven Emotionen: „Die Mannschaft ist gut, sie weiß es nur noch nicht. Für mich sind meine Spieler immer die stärksten der Welt. Wir müssen nur den Schalter finden, dass sie von Anfang bis zum Schluss durchziehen.“ Von der Qualität des Kaders ist Barisic also überzeugt. Logisch, er hat als Sportdirektor die Truppe ja auch mit zusammengestellt.
PS: Im Cup-Viertelfinale trifft Rapid Anfang Februar auf Wolfsberg. Auswärts im Lavanttal. Aber das scheint für Grün-Weiß derzeit eh besser …
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