Der Umbruch in der Gastronomie hatte schon vor den Teuerungen eingesetzt, nun wird er immer sichtbarer. So fährt etwa auch der Betreiber des Gasthofs Marienhof in Kirchdorf am Inn sein Lokal ab Jahreswechsel auf Sparflamme zurück. Der Wirt selbst heuert bei der AMAG an, leitet dort dann das Werksrestaurant.
„Das kann man lässig aufziehen“, sagt Reinhard Stockinger, wenn er an seine neue Aufgabe bei der AMAG denkt. Ab Jahreswechsel ist der 48-Jährige Chef des Werksrestaurants des Aluminiumerzeugers in Ranshofen, will dort kulinarisch für neue Akzente sorgen.
„Beim Essen wird gespart“
Die Teuerungen haben den Veränderungsschritt befeuert. „Wir hatten heuer einen Bombensommer, aber es bleibt nix mehr“, sagt Stockinger und verweist auf die Preissteigerungen im Lebensmittelbereich. Von den Energiekosten im eigenen Betrieb erst gar nicht zu reden. Dazu kommt das veränderte Verhalten der Kunden, die finanziell Abstriche machen müssen. „Die, die früher fünfmal pro Woche bei uns waren, kommen nur noch zweimal - beim Essen wird gespart.“
Wie‘s ab 2023 mit dem Marienhof in Kirchdorf am Inn weitergeht? „Wir werden das Gastzimmer verkleinern, die Öffnungszeiten reduzieren, dafür eine Greißlerei einrichten“, so der Gastronom. Montag bis Freitag wird dann von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein, die Speisekarte wird reduziert. Weil der Marienhof direkt am Radweg liegt, wird der Gastgarten für jene, die eine Pause einlegen wollen, geöffnet sein: „Stärkung gibt‘s dann bei Automaten.“













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