„Er war betrunken und ich todmüde - es war wirklich lustig.“ Eine Aussage über Marco Odermatt, die Michelle Gisin, Ski-Star aus der Schweiz, nun bedauert. Denn sie kam bei ihrem Landsmann gar nicht gut an.
Was war passiert? Nach Olympia-Gold im Riesentorlauf feierte Odermatt in Peking mit seinem Team. In einem Gemeinschaftsraum im Hotel hat die Party dann geendet - und der war eben neben dem Zimmer von Michelle Gisin. Das Problem: Die Kombi-Olympiasiegerin hatte am nächsten Tag Training, konnte wegen des Partylärms aber seit Mitternacht nicht mehr schlafen.
„Ich versuchte 45 Minuten lang, wieder einzuschlafen. Es klappte nicht. Also dachte ich mir, ich könne auch gleich rübergehen und ihm gratulieren, weil ich ihn vorher gar nicht gesehen hatte. Ich war ja sowieso wach“, so Gisin damals in der Schweizer Zeitung „Blick“ nach dem Vorfall. „Marco trug noch immer sein Renndress und hatte seine Goldmedaille des Riesenslaloms um den Hals. Wir begannen, um ein Uhr morgens über die Abfahrt zu diskutieren. Er war betrunken und ich todmüde - es war wirklich lustig.“
Odermatt: „Weit weg von einem Vollsuff“
Worte, die in unserem Nachbarland für ein wenig Aufregung sorgten. „Ich habe das im ersten Moment nicht ganz verstanden. Ich habe mir dann aber gesagt, dass es eigentlich egal ist. Wenn man gerade Olympiasieger geworden ist, wird kaum jemand ein Problem mit mir haben, weil ich ein Bier trinke. Ich möchte dennoch festhalten: Meine Medaillen-Feier war weit weg von einem Vollsuff“, konterte Odermatt gegenüber „Blick“.
Gisin: „Das Wort rutschte mir raus“
Jetzt rudert Gisin zurück und bereut ihre damalige Aussage. „Das Wort ‘drunk‘ rutschte mir raus und es war nicht so hart gemeint“, schildert die Ski-Dame. Nachsatz: „Die Story, dass ich wegen der Jungs nicht schlafen konnte und selbst mit ihnen anstoßen konnte, war eigentlich ziemlich schön!“ Missverständnis aus der Welt geräumt …
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