Land will helfen

Auch Tierheime leiden unter Spendenschwund

Weil die Menschen immer weniger Geld haben, wird weniger für die Tiere gegeben -  Landesrätin Birgit Gerstorfer will gegensteuern.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Explodierende Energiepreise und ein starker Rückgang bei den Geld- und Sachenspenden: Die Tierretter in Oberösterreich machen sich aktuell (wie berichtet) massive Sorgen, wissen oft nicht, wie sie den Winter überstehen sollen. „Unsere Spenden haben sich halbiert, die Kosten haben sich verdreifacht“, so Willy Schnebel von der Tierrettung Oberösterreich. Aber auch die Tierheime haben zu kämpfen. „Die Spendenbereitschaft ist merklich gesunken“, erzählt Karin Binder vom Tierheim in Freistadt.

Leistungsverträge
Tierschutzlandesrätin Birgit Gerstorfer von der SPÖ ist sich der Problematik bewusst: „Natürlich treffen die steigenden Preise auch unsere Tierheime und Tierschutz-Partner. Bereits im vergangenen Jahr wurden mit vielen Tierheimen langfristige Leistungsverträge anstelle der bisherigen Förderungen abgeschlossen, was den Vereinen eine stabilere und langfristiger planbare finanzielle Basis sichert.“

Mehr Budget
Doch das gleicht natürlich noch nicht die Verluste durch die höheren Energiekosten und die steigenden Arzt- und Medikamtenpreise auf. Deshalb soll im kommenden Jahr mehr Geld für den Tierschutz in Oberösterreich da sein: „Für das Jahr 2023 wurde von mir für den Tierschutz eine entsprechende Budgetsteigerung beantragt, damit die Teuerung berücksichtigt und abgegolten werden kann“, so Gerstorfer.

1,9 statt 1,4 Millionen Euro
Sie strebt eine Erhöhung von den derzeit 1,4 auf 1,9 Millionen Euro für den Tierschutz im Land Oberösterreich an. Damit soll es dann auch möglich sein, jenen Organisationen, die um Förderungen ansuchen, in diesen schwierigen Zeiten zu helfen.

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung